Thomas Löser

Thomas Löser

Wahlkreis 45

Über mich

Persönliches kurz und knapp:

  • geb. 09.02.1972 in Dresden

  • Abitur Kreuzschule Dresden

  • Studium Kunstgeschichte / Geschichte / Diplom Lehramt

  • tätig als Gymnasiallehrer

  • wohnt in Dresden-Johannstadt

  • 3 Kinder, verheiratet

Politischer Werdegang:

  • Mitwirkung in der Welterbebewegung ("Welterbe erhalten")

  • Stadtrat für BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN seit 2009

  • Sprecher der Fraktion für Stadtentwicklung und Bau, Mitarbeit im Bildungsausschuss

  • Fraktionsvorsitzender seit Januar 2013 - 2015 (gemeinsam mit Christiane Filius-Jehne)

  • Fraktionsvorsitzender seit November 2016 (gemeinsam mit Christiane Filius-Jehne)

  • seit 2018 Mitglied im Parteirat Sachsen Bündnis 90 / Die Grünen

  • Mai 2019 zum dritten Mal in den Stadtrat Dresden gewählt

Meine Vorhaben

Am 1.September entscheidest DU über Sachsens Zukunft und wer Dresden im sächsischen Landtag für Dich vertritt. 

Mit klarer Haltung zu Vielfalt, Freiheit und Klimaschutz will ich in unserem Wahlkreis in der Dresdner Mitte das erste GRÜNE Direktmandat für den sächsischen Landtag gewinnen. Denn wer direkt gewählt ist, ist die Stimme für Dresdens Mitte.

In Dresden Johannstadt/ Altstadt bin ich aufgewachsen. Seit 15 Jahren bin ich hier wieder fest verwurzelt: meine drei Kinder gehen hier in Schule und Kita. Ich liebe das Lebensgefühl unseres Wahlkreises: die Elbwiesen, die historische Alt- und Neustadt, die internationale Nachbarschaft.

Mit einem grünen Direktmandat kann ich mich mit ganzer Kraft für den Erhalt dieser Kulturlandschaft, für einen nachhaltigen Stadtverkehr, für gutes Klima und sozialen Wohnungsbau einsetzen. Ich kämpfe für ein weltoffenes und demokratisches Sachsen.

Für eine Politik der ökologischen Vernunft und des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger – dafür brauche ich DEINE Stimme!

Sachsen 100 Prozent erneuerbar!

Vor zehn Jahren bin ich über die Debatte um den Erhalt des UNESCO Welterbe Dresdener Elbtal in die Politik gekommen und konnte seither Erfahrungen in der Kommunalpolitik im Stadtrat Dresden sammeln. Viele Themen der Stadtpolitik wie Wohungs-, Verkehrs-, oder auch Energiepolitik hängen eng mit landespolitischen Themen zusammen. Politikfelder wie beispielsweise Bildungspolitik, Klimaschutz oder Verkehrswende wurden in den letzten 20 Jahren durch die Landespolitik verschlafen. Das Bundesland Sachsen steht vor der realen Gefahr eine deutlich rechtslastige Regierung zu bekommen. Ich denke, Sachsen braucht einen politischen Neuanfang. Demokratie, Ökologie und Soziales müssen deutlich gestärkt werden.

Als Lehrer an einer sächsischen Schule weiß ich wie wichtig es ist, dass es genügend Personal an den Schulen gibt. Die Einführung von Gemeinschaftsschulen und das längere gemeinsame Lernen der Kinder sind mir ein wichtiges Anliegen.

In Sachsen haben wir bundesweit die höchste Zahl an Jugendlichen die ihre Schule ohne Schulabschluss verlassen. Das ist beschämend und muss sich ändern!

Wie schwierig es in Dresden geworden ist, eine passende Wohnung zu finden, wissen alle, die sich in letzter Zeit auf die Suche begeben mussten. Zunehmend werden einkommensarme und sozial benachteiligte Menschen aus bestimmten Quartieren verdrängt. Für die Schaffung bezahlbaren Wohnraumes sollen deutlich mehr großstädtische Grundstücke im Landesbesitz genutzt werden als bisher. Ich setze mich dafür ein, dass Sachsen die vom Bund zur Verfügung gestellten Mittel für soziale Wohnraumförderung vollständig einsetzt und mit eigenen Landesmitteln auf 200 Mio. Euro verdoppelt.

Damit Dresden lebenswert bleibt, brauchen wir einen deutlich aktiveren Klimaschutz. Ich kämpfe für ein sächsisches Klimaschutzgesetz, in dem verbindlich festgelegt wird, dass die sächsischen Treibhausgasemissionen (CO2) bis 2050 auf eine Tonne pro Kopf gesenkt werden, um das Zwei-Grad-Ziel nicht zu überschreiten.

Mein Ziel ist es, die Stromversorgung bis 2030 auf 100 % erneuerbare Energien umzustellen.

Für den Neubau öffentlicher Gebäude sollten Solaranlagen und Dachbegrünungen selbstverständlich werden.

Die Zunahme von Extremwetterereignissen und anhaltender Trockenheit und Hitze stellt auch die innerstädtischen Bereiche Dresdens vor erhebliche Probleme. Wir werden unsere Städte an den Klimawandel anpassen müssen. Ich werde mich deshalb im Landtag für ambitionierte sächsische Förderprogramme für Dach- und Fassadenbegrünungen, für die Anlage von Gemeinschaftsgärten und Alleen sowie von Trinkwasserbrunnen und Wasserflächen in der Stadt einsetzen.

Ich setze mich dafür ein, die kommunale Selbstverwaltung beim Baum- und Gehölzschutz wiederherzustellen. Die Städte und Gemeinden sollen die Bäume grundsätzlich über eigene Baumschutzsatzungen schützen können. Dank CDU und FDP ist dies der Stadt Dresden nur noch für ausgewählte Arten und Bäume mit einer bestimmten Mindestgröße erlaubt. Dresden verzeichnet deshalb einen schleichenden Verlust an Baumbestand, weil mittelalte Bäume von unter einem Meter Umfang nicht mehr unter Schutz stehen.

Sachsen gehört der allergrößte Teil der Dresdner Heide. Der Waldumbau zu artenreichen Mischwäldern muss auf den sächsischen viel zu oft noch von Nadelholzmonokulturen geprägten Forstflächen konsequent und angesichts des Klimawandels deutlich schneller weiterentwickelt werden. Das ist die Grundlage für eine hohe Artenvielfalt und stärkt den Lebensraum Wald für die Klimaherausforderungen der Zukunft. Ich möchte, dass der Sachsenforst endlich Wildnis wagt, auch in der Dresdner Heide.

Ich setze mich dafür ein, die S-Bahn Dresden in Richtung Bautzen, Kamenz, Königsbrück und Großenhain auszubauen und den Takt zu verdichten. Ich stehe dafür, Schüler*innen, Auszubildenden und Freiwilligendienstleistenden in Sachsen preisgünstige Mobilität im Freistaat zu ermöglichen.

Wir als Grüne wollen, in einem ersten Schritt zunächst ein sachsenweites Ticket für alle Menschen in Ausbildung einzuführen. Darüber hinaus setze ich mich dafür ein perspektivisch für alle Sächs*innen ein 365-Euro-Jahresticket anzubieten.

Fahrradförderung ist in Sachsen bisher ein Randthema. Um die Zahl Rad fahrenden Pendler*innen deutlich zu erhöhen, braucht es an den Umsteigepunkten Fahrradstationen und am Arbeitsplatz sichere Radabstellanlagen. Mit einem sächsischen Landesprogramm wäre es möglich bis 2025 mindestens 20 Radstationen an Sachsens wichtigsten Bahnhöfen errichten, die als Minimum sicheres und wetterfestes Fahrradparken, Leihräder sowie Fahrradreparaturen anbieten. Als Standorte lege ich hier meine Priorität auf den Dresdner Hauptbahnhof und den Neustädter Bahnhof.